Trotzige Erfurterinnen schlagen Miezen in der zweiten Halbzeit
Die Trierer Miezen haben ihr Auswärtsspiel am 19. Spieltag der 1. Handball Bundesliga gegen den Thüringer HC mit 24:32 (15:11) verloren. Das Team von Miezentrainer Thomas Happe hielt den Gastgeberinnen eine Halbzeit lang stand, ehe sich das Blatt dann zugunsten des THC wendete.
Die von Ex-Miezentrainer Dago Leukefeld trainierte Erfurter Mannschaft stand nach der blamablen Niederlage beim VfL Oldenburg vor dem Druck der Wiedergutmachtung. Dieser verhalf den Gastgeberinnen vor 850 Fans in der Salza-halle zu entsprechender Motivation, sodass der THC von Beginn an das Tempo vorgab. Die Miezen ließen sich jedoch nicht wirklich abschütteln und blieben bis zum 11:10 in der 27. Spielminute in Schlagdistanz. In Unterzahl konnten die Triererinnen jedoch nicht verhindern, dass Erfurt den Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore erhöhte.
Dies setzte sich dann auch nach Wiederanpfiff fort: Erfurt bestimmte die Spielweise, Alexandra Uhlig traf nach Belieben (13 Tore) und zog nach und nach davon, sodass es am Ende 24:32 aus Trierer Sicht hieß. Auf Seiten der Gäste war Nadja Nadgornaja mit neun Toren am erfolgreichsten. Doch auch Lydia Jakubisova legte mit viel Kampfgeist wieder sieben Bälle ins gegnerische Netz. Da Sindelfingen gegen Celle zugleich siegte, bleiben die Miezen drei Spieltage vor Schluss vorerst weiter auf dem zehnten Tabellenplatz, der den Klassenerhalt bedeuten würde.
Stimmen zum Spiel (Quelle: handball-world.com):
Dago Leukefeld (Thüringer HC): Die Mannschaft hat für diesen Sieg heute unglaublich hart gearbeitet. Ab der 15.Minute haben wir es geschafft, unser Ziele umzusetzen: ein hohes Tempo zu gehen und aggressiv in der Abwehr zu arbeiten. Der Knackpunkt war für uns kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als Sabine Stockhorst uns mit starken Paraden im Spiel gehalten hat.
Thomas Happe (DJK/MJC Trier): Der Sieg für den THC ist verdient. Wir sind schlecht in die erste Halbzeit rein gekommen und mussten einem Rückstand lange hinterher laufen. Wir haben klare Chancen ausgelassen und unser Überzahlspiel nicht gut genutzt. Der THC hat dagegen seine Unterzahl- und Überzahlsituationen besser genutzt.
Dies setzte sich dann auch nach Wiederanpfiff fort: Erfurt bestimmte die Spielweise, Alexandra Uhlig traf nach Belieben (13 Tore) und zog nach und nach davon, sodass es am Ende 24:32 aus Trierer Sicht hieß. Auf Seiten der Gäste war Nadja Nadgornaja mit neun Toren am erfolgreichsten. Doch auch Lydia Jakubisova legte mit viel Kampfgeist wieder sieben Bälle ins gegnerische Netz. Da Sindelfingen gegen Celle zugleich siegte, bleiben die Miezen drei Spieltage vor Schluss vorerst weiter auf dem zehnten Tabellenplatz, der den Klassenerhalt bedeuten würde.
Dago Leukefeld (Thüringer HC): Die Mannschaft hat für diesen Sieg heute unglaublich hart gearbeitet. Ab der 15.Minute haben wir es geschafft, unser Ziele umzusetzen: ein hohes Tempo zu gehen und aggressiv in der Abwehr zu arbeiten. Der Knackpunkt war für uns kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als Sabine Stockhorst uns mit starken Paraden im Spiel gehalten hat.
Thomas Happe (DJK/MJC Trier): Der Sieg für den THC ist verdient. Wir sind schlecht in die erste Halbzeit rein gekommen und mussten einem Rückstand lange hinterher laufen. Wir haben klare Chancen ausgelassen und unser Überzahlspiel nicht gut genutzt. Der THC hat dagegen seine Unterzahl- und Überzahlsituationen besser genutzt.



